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Dream Gerrard. Schon lange auf meiner CD-Wunschliste: When the Eagle flies – Traffic. Am Ende eines langen Tages; endlich wieder gefunden bei YouTube und last.fm. Let us dream.

Cocaine

Wer meditiert, braucht keine Drogen. Doch der Sound von „Cocaine“ ist heute immer noch einzigartig. Eric ist seit langer Zeit frei von der harten Droge „Alkohol“, und was John macht, weiß ich nicht. Relax and enjoy.

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Yoga lernst Du am besten bei einem Meister. Noch besser ist es, Du gehst zu einer Meisterin, die Du ins Herz geschlossen hast. Zwar habe ich erst 1990 – ich war damals 35 Jahre jung – Hatha-Yoga auf der Grundlage eines Buches von Selvarian Yesudian und Elisabeth Haich erlernt, aber das eigentliche Interesse erweckte eine Freundin in mir, als sie 1976 in unserer gemeinsamen Wohnung Hatha-Yoga übte. Ihr Körper bekam eine kraftvolle Ausstrahlung, die weitaus stärker war als sonst. Ohnehin besaß sie eine ungeheure Vitalität, doch Yoga ließ sie in einem besonderen Licht erscheinen. Daß die Yogini nackt war, verlieh der Yogastunde zwar eine besondere Note, jedoch sind die Ursprünge des Yogas schon immer sexueller Natur gewesen, auch wenn das heute nicht in vielen Yogaschulen gelehrt wird.

Vor zwei Jahren beschloß ich, eine neue Form von Yoga kennenzulernen. Eine andere Freundin hatte mich mit fortgeschrittenen Übungen des tantrischen Meisters Yogi Bhajan bekanntgemacht. So entstand in mir der Wunsch, mehr über Kundalini-Yoga kennenzulernen. Ich entdeckte ein Buch von Satyam Singh, das hervorragend geeignet ist, einfache und komplexe Übungen zuhause zu lernen. Zehn Übungssets, die gezielt eingesetzt werden können, um beispielsweise die Wirbelsäule, das Nervensystem oder den Magen-Darm-Bereich zu stärken, sind genau das, was mein Körper gebraucht. Ich kann gezielt Problembereiche ansprechen oder eine kontinuierliche Aufbauarbeit entwickeln.

Als ich zu Sommerbeginn schmerzhafte Gallensteinkoliken bekam, begann ein neuer Lebensabschnitt, weil ich mich umfassend neu orientieren musste. Einerseits entschloß ich mich zu einem Zusammenspiel von Schulmedizin und alternativen Heilmethoden, andererseits vertraute ich der Kraft eines Sets aus dem Kundalini-Yoga für Leber und Galle. Mein Ziel ist es, meine Selbstheilungskräfte soweit zu entwickeln, daß ich keine OP benötige, weil ich meine Galle liebend gerne behalten möchte. Es ist für mich eine große Herausforderung, die ich gerne annehme. Die Hinweise aus der Schulmedizin nehme ich ernst und wiederum auch nicht. Der Bereich der natürlichen Heilmethoden ist nicht transparent und äußerst umstritten. Ich kommuniziere insbesondere mit zwei Heilpraktikerinnen, die unterschiedlich arbeiten.

Um gute Veränderung mithilfe des Kundalini-Yogas zu erzielen, sollte man ein Set mindestens drei monatelang machen, tiefgreifende Veränderungen brauchen jedoch Zeiträume bis zu drei Jahren. Nach ungefähr sechs Wochen Praxis, zwischendurch begleitet durch Schüsslersalze, Tees und andere Ingredienzen – sowie dem weitgehenden Verzicht von Fleisch und Milch – werden die Übungen zwar nicht langweilig, aber ich brauche eine weitere Dimension, die mich bei den Übungen unterstützt. Schon seit fast zwei Monaten höre ich eine Compilation von J.J.Cale. Diese einfache Sound geht sofort unter die Haut, kein Wunder, daß John erzählt, „they call me the breeze.“ Da ich gerne experimentiere, habe ich jetzt den Schöpfer von „After Midnight“ und „Cocaine“ immer bei meinen Übungen dabei. Die meisten Songs unterstützen den Feueratem, der typisch für viele Übungen des Kundalini-Yogas ist. Feueratem massiert insbesondere das Zwerchfell, das die Verbindung zwischen oberen und unteren Organen herstellt.

Wieweit ich mit meinem Programm schon gekommen bin – oder auch nicht -, erfahre ich am Mittwoch. Dann lasse ich meine Galle mal wieder mit Ultraschall „beleuchten“.

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PS
Die alternativen Methoden sind wissenschaftlich nicht erforscht. Es gibt viele Hinweise für Heilerfolge, meist jedoch in Form von Prognosen für eine wahrscheinliche Heilmöglichkeit. Ebenso gibt es warnende Stimmen, die Gefahren von einigen Methoden benennen. Ich selbst habe ein relativ gutes Warnsystem, falls ich nicht mehr weiter weiß; zugleich vertraue ich meiner inneren Stimme und glaube die Signale zu kennen, wann ich mein Programm ändern muß.

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After Midnight – J.J.Cale & Eric Clapton

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PS2

Und nun rate mal, wer mich vor 33 Jahren mit „Troubadour“ und „Naturally“ von J.J. Cale bekanntgemacht hat.

Seit mehreren Tagen beschäftige ich mich beruflich mit dem Themenkreis „Yoga und Demenz“, um neue Wege in der Arbeit zu finden. Weil ich mich entschlossen habe, mit älteren Menschen zu arbeiten, fängt mein gesamtes Sein von alleine an, Lösungswege und Verbindungen zu anderen Menschen (zu suchen und) zu finden.

Heute Mittag fand ich einen Beitrag von Jill Bolte Taylor, einer Wissenschaftlerin, dieeine Gelegenheit bekam, wie sie sich nur einige ihrer Kollegen es sich wünschen: Sie hat einen massiven Schlaganfall und sah, wie ihr Gehirn funktionierte. Während die linke Gehirnhälfte total in Aufregung geriet, befand sich die rechte Hirnsphäre in einer Art von seligem Frieden.

Das Video betrachte ich als besonders sehenswert, weil Jill Bolte Taylor eine wunderbare Persönlichkeit ist und weil sie durch ihre Art Zusammenhänge schildert, die sowohl den gesunden Menschen als auch den erkrankten Menschen bereichert. Ihr Beitrag ist eine starke Unterstützung für alle Menschen, die professionell mit Menschen arbeiten, die einen Schlaganfall erlitten haben.

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Ein grauer Morgen. Ich schreie auf. Ganz still, mit der Kraft, die ich gerade noch in mir spüre. Schon wieder ist alles Grau in Grau. Während ich die Augen nicht zu öffnen brauche, sehe ich das Grauen. Ich höre die Stimmen der faschistischen Kriegsminister, ich fühle, wie die imperialistischen Räuberheere Krieg gegen die Völker und Lebewesen dieser Welt führen, ich spüre den kalten deutschen Wind, der durch die kranken Linden weht. Der Gesang einer Amsel berührt für kurze Zeit mein Herz.

Während die Spatzen tschilpen, erinnere ich mich an das Grün der Wiesen, der Bäume und Sträucher. Das Grün ist matter geworden; mein Herz fühlt, wie sich die Frequenz des Todes unaufhörlich ausbreitet. Hummeln liegen tot auf dem Rücken, Wespen und Mücken bleiben aus, die Bienen sterben. Ich finde nicht meine Kraft. Was kann ich tun in dieser Zeit? Die Trommeln des Schamanen fordern mich beharrlich auf, alles zu tun, um in meine Kraft zu kommen.

Alles, was so klar war, habe ich 1983 aufgegeben. Ich wollte kein roter Großvater werden; ich wollte keinen Haß schüren, ich wollte keine Herzen mehr in Brand setzen. Ich ließ mich im Lebensfluß treiben, fand neue Lebendigkeit und lernte eine Sprache der Liebe. Ich hörte auf, mißtrauisch zu sein. Mein Herzschlag vertraute immer mehr dem Rhythmus der Liebe. Ich reinigte mich von alten Schmerzen, feierte tanzend meine Existenz und bekam endlich Lebenslust. Die Kinder haben mir geholfen, lebendig zu werden.

Meine Bilder, die lange Zeit schwarzweiß waren, teilten nun allen Menschen mit, daß ich voller Freude war. Ich habe mir fünfundzwanzig Jahre geschenkt, um in Liebe sein zu können. Und nun weiß ich nicht mehr weiter. Meine Handwerkszeuge sind erstklassig; ich kann nicht umhin, die marxistische Analyse zu wertschätzen, ich weiß, wer Hitler zur Macht verhalf. Während ich zu lieben lernte, festigte die alte Elite ihre Macht, fand neue Verbündete und arbeitete intensiver denn je an ihren verbrecherischen Zielen.

Ich hätte mich schon früher drum kümmern können, weil ich es schon früher wußte. Damals, als ich über den Bosnienkrieg schrieb. Mein Herz war verzweifelt, als ich sah, daß der US-Imperialismus zusammen mit den Kriegsverbrechern der BRD Bomben auf Menschen warf, die ganz in unserer Nähe wohnten. Ich habe nicht weggeguckt und dennoch habe ich nicht richtig hingeschaut. Ich war nicht konsequent ehrlich zu mir; ich habe mir meine Angst und meine Ohnmacht nicht eingestanden.

Als die Grünen grau wurden, habe ich gewußt, daß Joschka Fischer und Jürgen Trittin ihre Macht mißbrauchten. Doch ich habe mich nicht weiter darum gekümmert. Meine Freunde im Wendland habe ich nicht besucht, weil sie in all ihrer Verzweiflung militant geworden waren; auch, wenn ihnen scheinbar nichts anderes übrig blieb, um zumindest deutlich NEIN zu sagen. Ich konnte nicht länger über Gorleben schreiben, weil ich keinen gewaltlosen Weg sah.

Es galt, Nischen zu finden, um nicht Teil der Herrschenden zu werden. Der kommunistische Sozialpädagoge fand 1983 keine Arbeit, weil er radikal war. Der Journalist konnte nur solange Journalist sein, wie er meine Ideale nicht verriet. Der Fotograf wählte sich sein Umfeld aus. Immer, wenn es nicht mehr ging – und ich habe viele Wege ausprobiert – habe ich es vorgezogen, mein Geld auf der Taxe zu verdienen. Das war ehrliche Arbeit. Ich habe keine Ambitionen gehabt, mit Lügen und mit Macht Geld zu verdienen.

Wenn ich sterbe, so glaube ich, muß ich mein Leben nicht in Frage stellen. Es ist richtig gewesen, den sogenannten Klassenhaß aufzugeben. Ich habe es geschafft, meine Alkoholkrankheit und meine Zigarettensucht zu überwinden. Weil ich den aufrechten Gang und die Liebe liebe, weiß ich, daß jetzt eine neue Zeit beginnt. Ich sehe keinen Weg, noch nicht. Und doch stelle ich mir die Frage: „Können marxistisches Bewußtsein und Liebe einen neuen Weg kreieren?“ Der Glaubenssatz, daß Du die Welt nicht verändern könnest, stammt nicht von mir. Doch wozu lebe ich denn sonst auf Mutter Erde?

Ps

Ein Wunder ist geschehen. Indem ich schreibe – indem ich die Wahrheit schreibe – komme ich in meine Kraft.

Ich habe viele Geschichten gelesen, die von außerirdischen Wesen erzählen. Und wenn ich alles richtig verstanden habe, so gibt es Wesen, die gut zu den Lebewesen auf dem Planeten Erde sind und es gibt Wesen, die fürchterlich sind. Da die Kräfte der Außerirdischen immens zu sein scheinen, bekamen sie, so reime ich es mir zusammen, die Bezeichnung Götter. Doch diese Bezeichnung ist wohl unabhängig von dem charakterlichen Wesen; es scheint nur etwas mitzuteilen über die Faszination der starken Kräfte von außerirdischen Wesen.

Wenn es tatsächlich Außerirdische geben sollte – irgendwie scheint mir die Grundtheorie, seit dem ich Erich von Däniken gelesen habe, sehr plausibel zu sein – welche Kräfte haben die Guten und welche Kräfte haben die Bösen? Ich denke darüber nach, weil ich zur Zeit die Kräfte des Faschismus deutlich wahrnehme, denn das Leben ist zur Hölle geworden. Das zu sehen ist die Grundlage, um nach wirklichen Lösungen zu suchen. Vorbei ist die Zeit der langen spirituellen Suche, nicht der spirituellen Arbeit, weil ich den Zugang zur Liebe gefunden habe. Vorbei ist die Zeit der Unsicherheit, in der ich geahnt habe, daß in der spirituellen Szene Faschisten ihr Unwesen treiben, daß faschistoide Gedanken getarnt Einfluß nehmen auf Menschen, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind.

Ist es wirklich Karma, arm zu sein und ausgebeutet zu werden? Daran glaube ich nicht. Haben sich die Juden freiwillig ihre Rolle ausgesucht, in der sie während des Faschismus grausam ermordet worden sind? Das halte ich für eine Verhöhnung aller jüdischen Menschen, unabhängig davon, ob sie tot oder lebendig sind. Ist es wirklich Karma, in Afrika an Hunger sterben zu müssen? Das glaube ich auch nicht. Oder ist es Karma, den Tod durch amerikanische oder deutsche Waffen zu finden? Sicherlich auch nicht.

Es kann nicht meine Seele sein, die angeblich freiwillig in dieser Hölle leiden will. Es ist eine Lüge, daß die Menschen des schwarzen Kontinents sich ihr Schicksal freiwillig ausgesucht haben. Und ebenso ist es eine Lüge, dass die meisten Staatsmänner redliche Aufgaben übernommen haben, um für ein besseres Leben auf Erden zu sorgen. Und warum sollte ein Hitler in den Himmel kommen, wenn es keinen Gott und keinen Himmel gibt? Wer will uns mit diesen absurden Gedanken blenden und von den eigentlichen Verbrechen und Verbrechern ablenken?

Ich selbst lebe in Liebe – so gut ich es in diesen Zeiten kann. Und doch spüre ich, daß ich nicht umhin komme, meine Augen zu öffnen, um Roß und Reiter in der jetzigen Zeit zu erkennen und zu benennen. Ich kann, wenn ich will, sogar Menschen lieben oder lieb gewinnen, die voller Wut, Zorn und Hass sind, wenn sie ihre Ohnmacht gegenüber dem alltäglichen Terror fühlen. Doch ich habe kein Verständnis für Faschisten, Rassisten und Kriegsverbrecher. Ich spüre in mir nicht einmal den geringsten Wunsch, sie zu lieben. Ich wünsche mir in Frieden mit allen Lebewesen auf diesem Planeten zu leben. Und weil ich seit Wochen und Monaten keine Lösungen für meinen Herzenswunsch finde, bitte ich mein Höheres Selbst um die Kraft, meine Verzweiflung überwinden zu können und um die Weisheit, einen gangbaren Weg für den Frieden erarbeiten zu können.

Das Leben ist sonderbar. Kaum beschäftige ich mit den Themen Faschismus und Krieg, finde ich einen Film von John Carpenter, den ich seit mehr als zwanzig Jahren wertschätze; nicht so sehr, weil er ein Meister des filmischen Grauens ist, sondern weil er genial und vielschichtig ist. Ich schätze ihn  wegen seiner Aussagen gegen Faschismus und Rassismus.

Momentan beschäftige ich mich mit Manipulation. Irgendwann wird dir klar, dass deine Eltern nichts über Liebe wussten, weder über die Liebe zu sich selbst noch die Liebe zu anderen Menschen. Sie verwechselten Liebe mit Trieben und dem eigenen Wunsch nach Geborgenheit. Sie wussten nichts über Zärtlichkeit und Empathie. All das, was eigentlich wichtig ist im Leben, war ihnen unbekannt, sowohl im Privaten als auch im Politischen.

Die Dreharbeiten zu Carpenters Film „Sie leben“ beginnen im März 1988. Die Themen sind Macht und Manipulation. „Ein halbes Prozent der Bevölkerung Amerikas,“ stellt der Regisseur in einem Interview fest, „verfügt über fünfzig Prozent des Wohlstandes des ganzen Landes. Die Nationen der zivilisierten ersten Welt beuten die Menschen der dritten Welt aus, kaufen ihnen die Rohstoffe weg, um ihnen die Produkte später teuer zu verkaufen.“

Wie unfrei das Leben in einem kapitalistischen Staat ist, erfahren Kinder und Eltern durch die Schulpflicht. Der Zwang, einem anonymen Gebilde namens Staat sein Leben geben zu müssen, widerspiegelt sich in der sogenannten Wehrpflicht. Der Kriegsminister heißt Verteidigungsminister, die Kriegsarmee heißt Bundeswehr, deine Zwangsrekrutierung – um nichts anderes handelt es sich – wird dokumentarisch in einem sogenannten Wehrpass festgehalten. Zusammen mit diesem armseligen grauen Wisch hörst du auf, als eigenständiges Wesen zu existieren.

John Carpenter postuliert, daß Außerirdische und eine menschliche Machtelite den Planeten Erde mit allen erdenklichen Methoden ausbeuten. „Was mich am meisten ängstigt, ist die Realität; die Realität, die Politik, die Einstellung der Menschen und ihre offensichtliche Bereitschaft, sich selbst und andere zu zerstören.“

Zwei Tage zuvor sprach ich mit einem türkischen Freund. Er wunderte sich darüber, dass viele Menschen, die in diesem Land aufwachsen, charakterlich härter und arroganter seien trotz einer Schulbildung, die in der Regel weitaus komplexer und intelligenter sei als die in der Türkei. Die Frage ist, was Menschen dumm, brutal und egoistisch macht – ist es das Schulsystem an sich, der Kampf um die Noten und das damit verbundene Leben als Einzelkämpfer?

 John Carpenter geht davon aus, dass Fernsehen, Presse und Werbung die Menschen manipulieren. Die Machthaber seines Films, die sich und ihre Propaganda tarnen, nutzen eine Strahlung, damit die Menschen die Wirklichkeit nicht erkennen können. Das Ziel der Strahlung, die über einen Fernsehsender ausgestrahlt wird, ist die Zerstörung des menschlichen Bewusstseins und seiner Entwicklung zu humanitären Idealen. Die Slogans der Manipulation sind: „Gehorche. Sieh Fernsehen. Heirate und vermehre Dich. Schlafe.“

Schon seit zweiundfünfzig Jahren benutzen Konzerne und ihre Werbeagenturen den Effekt der unterschwelligen Werbung, der sogenannten subliminal advertising oder sub-threshold advertising, eine Form der Werbung, die nicht bemerkt werden kann, weil sie aus sehr kurzen, optischen Botschaften bestehen; sie können mit dem Auge nicht wahrgenommen werden, weil sie verdeckt arbeiten und in ihrer Geschwindigkeit direkt auf das Unterbewusste einwirken (frei zitiert nach Wikipedia).

Carpenter hasst Autoritäten seit seiner Jugend. Sein Film, so sagt er, sei ein Film gegen die Yuppies und ein Plädoyer für den Verfolgungswahn. Die Staatsmaschinerie setze ihre Macht ein, damit die Reichen reicher, die Armen ärmer werden und sich die Mittelklasse in Luft auflöse.

Heute, in den Zeiten von Chemtrails und HAARP, wird deutlich, daß John Carpenters Film kein Hirngespinst ist. Auch, wenn ich nicht im Einzelnen genau weiß, was alles auf Mutter Erde passiert, tut es gut zu wissen, daß es Menschen gibt, die wach sind. Doch worin besteht die Lösung? Vielleicht besteht die Lösung zunächst darin, Teil der Lösung sein zu wollen. Teil des Problems zu sein bedeutet, blind zu sein für die alltäglichen Verbrechen und Kriege der Mächtigen. So einfach ist das nun mal.

They live / Sie leben

John Carpenter 1988

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