Eines Tages schrieb ein Junge einen Brief an Gott. „Du sag mal, alter Mann,“ schrieb der Junge, „könntest Du mal den ganzen Klumpatsch mit den vielen Geboten ändern?“ Während er an seinem Bleistift kaute, erhellten Sonnenstrahlen das Kinderzimmer. „Ich würde es schön finden, wenn meine Eltern sehen, wie viel Liebe in mir ist. Stattdessen soll ich Vater und Mutter ehren, obwohl die den ganzen Tag griesgrämig sind und nur dem schnöden Mammon nachjagen. Spinnst Du oder hast Du keine Ahnung, wie es hier unten abläuft?“
Vierzehn Tage später erhielt der Junge einen Antwortbrief aus dem Himmelreich. Darin stand: „Mein lieber junger Freund. Ein Werk namens Bibel ist mir unbekannt. Nachdem ich mir eine Bibel bei Amazon bestellt habe, wundere ich mich, welch ein Unsinn bei Dir auf Erden verzapft wird. Bestell Deinen Eltern einen lieben Gruß und sage Ihnen, es täte gut, Dich – wie alle anderen Kinder der Erde – als Meister der Liebe anzuschauen.“
Als der Junge seinen Eltern die gute Nachricht zeigte, wurde der Vater wütend, zerriss den Gottesbrief, schlug seinen Sohn und schickte das Kind am nächsten Tag mit der Bemerkung, er solle besser im Religionsunterricht aufpassen, in die Schule.







Kinder sind Liebe pur. Denn Liebe ist ein Gefühl, das einfach da ist. Der Vater hat seine Wut und Unzufriedenheit an seinem Sohn ausgelassen, der völlig vorbehaltlos seine Freude teilen wollte.
@Burkhardt
Ich freue mich, dich im Netz kennenzulernen, denn deine Worte stecken voll von Inspiration, Offenheit und Lebensfreude….
Liebe Inga,
Dankeschön für Deine Zeilen. Ich glaube, dass es in diesen Zeiten wichtig ist, sich gegenseitig zu unterstützen. Das Internet ist eine von vielen Möglichkeiten, sich kennenzulernen; irgendwie kommt es mir manchmal so vor, als ob ein virtuelles Lichtdorf entsteht.
Liebe Grüße
Burcado Ajad
Ja das ist eine erstaunliche Geschichte, nur der Fehler der immer wieder gemacht wird diesen Gott der Kirche gibt es in Wirklichkeit nicht, es ist „nur“ eine Energie, eben Liebe…
Liebe Grüsse zentao
Lieber Zentao,
schön, dass Du wieder hier bist. Wir haben lange nichts voneinander gehört, nachdem ich die vielen Lichter aufgestellt habe.
Ehrlich gesagt: Ich weiß nicht, ob es einen Gott gibt, oder einen Allah oder zwei, drei, viele Buddhaländereien. Am meisten gefällt mir die Vorstellung, dass es ein Paradies, ein Energiefeld mit Göttinnen und Göttern gibt.
Doch als Freund des Zens weiss ich, dass ich nicht weiss.
Den Schriftsteller in mir kümmert das wenig. Er ist verspielt und nutzt alte und neue Bilder, um neue Inhalte zu transportieren.
Naja, so neu ist diese Ansicht nicht. Doch die Geschichte ist neu. Lange Zeit habe ich die Gebote akzeptiert, in dem Gedanken, dass sie ja einen Sinn haben könnten. Werden sie auch haben, die Patriarchen haben ihre Ziele, ihre Pläne.
Das Projekt TABU hat mich zu der Einsicht gebracht, dass auch hier etwas zu korrigieren ist.
Etwas?
Liebe herzliche Grüße
aus dem Licht der Liebe
Burcado Ajad