Ein Weg zur Erzählkunst
Mit Literatur groß zu werden, mit einem schriftstellerischen Etwas, das aus irgendeinem Grund gesellschaftlich hoch gelobt wird oder tatsächlich gut ist, weil es einem gefällt, erzeugt ein inneres Abbild, das Ansprüche stellt, wann eine Geschichte oder ein Roman persönliche Wertschätzung ersten Ranges bekommt. Ich habe als Kind Krimis geliebt und alle möglichen Edgar Wallace Krimis verschlungen, die ich in der väterlichen Bibliothek heimlich oder offiziell ausleihen konnte. Schnell kam Georges Simenon hinzu, ein wenig später Agatha Christie, gefolgt von Sir Arthur Conan Doyle.
Bücher sind wie Filme Leben aus zweiter Hand, haben jedoch einen Unterhaltungswert, der irgendwie aus unterschiedlichen Kombinationen besteht. Lust auf Abenteuer und Erzählkunst; Freude auf Abwechslung und Entspannung, Lernen auf Metaebenen – und ganz profan, die Kunst, die Zeit zu gestalten, entweder, weil es nichts anderes gibt, dann wird der Krimi zum Medikament ohne schädliche Nebenwirkungen, oder in Ermangelung wirklichen Lebens zum preiswerten Home-Entertainment.



