„Schreiben wurde Herausforderung“

Ein Weg zur Erzählkunst


Arthur Conan Doyle 1913

Mit Literatur groß zu werden, mit einem schriftstellerischen Etwas, das aus irgendeinem Grund gesellschaftlich hoch gelobt wird oder tatsächlich gut ist, weil es einem gefällt, erzeugt ein inneres Abbild, das Ansprüche stellt, wann eine Geschichte oder ein Roman persönliche Wertschätzung ersten Ranges bekommt. Ich habe als Kind Krimis geliebt und alle möglichen Edgar Wallace Krimis verschlungen, die ich in der väterlichen Bibliothek heimlich oder offiziell ausleihen konnte. Schnell kam Georges Simenon hinzu, ein wenig später Agatha Christie, gefolgt von Sir Arthur Conan Doyle.

Bücher sind wie Filme Leben aus zweiter Hand, haben jedoch einen Unterhaltungswert, der irgendwie aus unterschiedlichen Kombinationen besteht. Lust auf Abenteuer und Erzählkunst; Freude auf Abwechslung und Entspannung, Lernen auf Metaebenen – und ganz profan, die Kunst, die Zeit zu gestalten, entweder, weil es nichts anderes gibt, dann wird der Krimi zum Medikament ohne schädliche Nebenwirkungen, oder in Ermangelung wirklichen Lebens zum preiswerten Home-Entertainment.

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Adams Idiot

1968. Welch wunderbares Jahr. Eine längst überfällige Revolte fand stand, wurde jedoch von den Herrschenden im Keim erstickt, ohne dass es von vielen bemerkt wurde. Ich freute mich seit ein paar Jahren auf dieses Jahr, denn ich wusste sehr früh, was ich umgehend nach meinem 14. Geburtstag tun würde. Weil ich kein Interesse am Religionsunterricht hatte, würde ich unmittelbar austreten, erst aus dem Unterricht, dann aus der Kirche. Warum es in der Schule erlaubt war, Kinder mit einer menschenfeindlichen Ideologie zu tränken, konnte ich nicht verstehen. Ich hatte intuitiv recht früh verstanden, dass das Christentum sex- und kinderfeindlich ist, und wäre ich Adam gewesen, hätte ich mich nicht mit Eva von irgendeinem Idioten aus dem Paradies vertreiben lassen.

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Sarahas Reise

„Saraha?“

Saraha antwortete nicht. Mit seinem Kopf war er tief in den Monitor eingedrungen, um sich seine jüngsten Arbeiten anzuschauen. Sein Sonykopfhörer war laut eingestellt, und er nahm nichts um sich herum wahr.

„Saraha! Werd endlich still!“

Sarahas Augen war auf ein Cover von Led Zeppelin gerichtet. Während er auf seinem Stuhl saß, als ob er ein Pferd ritt, und sich wunderte, warum er noch nie die BBC-Sessions gehört hatte, nahm sein „Dazed-And-Confused-Zustand“ kontinuierlich zu. Seine Füße wirbelten mit, seine Wirbelsäule war in Aufruhr, Saraha fühlte sich wohl in seinen inneren, unendlichen Welten.

See you Baby, say what you will. Dadadadadat.

Headbanging. Schauern liefen über Sarahas Rücken. Unendliche Weite, unendliche Sehnsucht. Zu verschmelzen mit der fließenden Sehnsucht, sich zu verlieren in einem Wesen, das er erahnte, und das doch nicht da war. Wie damals, als er fünfzehn war. Genau das gleiche Gefühl, auch wenn sein Bewusstsein ein anderes war. Dazed And Confused.

„Saraha. Reite auf Deinem Pferd in die Wirklichkeit, Saraha, verlasse Deine künstliche Welt. Du musst unter die Menschen. Saraha, Saraha, Saraha, wach auf.“

Der Engel wurde energischer, seine Stimme war nicht zu überhören.

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Krishna meets Radha

IT’S MOUNTAIN TIME

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Es ist Zeit, um auf den Berg zu gehen. Für die Indianer war es selbstverständlich, den Heiligen Berg zu besuchen, wenn große Veränderungen anstanden. Um mit dem Großen Geist, oder, wie wir es auch sagen, um mit dem Göttlichen zu kommunizieren, brauchen wir nicht viel – es ist der innere Wunsch, der uns andächtig mit einer spirituellen Dimension sprechen lässt.

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Eine Reiki-Revolution.

Als mich meine liebe Reikimeisterin zum dritten Mal sah, sagte sie zu mir, „Deine Kanäle sind schon sehr weit geöffnet; all das, was Du brauchst, ist eine Einweihung in Reiki.“ Mein Ego schüttelte sich vor Lachen. Kommt da doch tatsächlich ein Mensch in mein Leben, bezeichnet sich als Meisterin und als Lehrerin, aber ist tausend Meilen von Erleuchtung entfernt. Was sollte ich mit diesem wunderbaren Wesen machen?

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