Die Geschichten aus der Hölle warten auf Dich. Lehn Dich zurück, höre Veereshs RETURN TO HELL, zelebriere Deinen Hass in einer Meditation wie der DYNAMISCHEN von OSHO.
Du kannst auch eine soziale Mediation wie die AUM machen oder beschäftigst Dich alleine oder mit FreundInnen in der KALIMEDITATION von Shakti Gawain mit den Schattenseiten irdischer und spiritueller Kraft.
Doch um eins möchte ich Dich energisch bitten: Wende keine Gewalt an; richte sie weder gegen Dich, Deine Familie, Deine Freunde noch gegen Deine Feinde.
Lebe Deinen Hass aus; beim Schreiben, beim Malen oder beim Tanzen. Dein Körper wird Dir dankbar sein. Dann, wenn der letzte Funken Hass herausgeschleudert ist, kannst Du aufatmen. Deine Energien verwendest Du nicht mehr, um unerwünschte Gefühle abzuspalten.
Auf einmal bist Du frei und fühlst Dich in Deiner ganzen Größe und Stärke.
It’s you, Baby blue.
Du bist der Buddha. Du bist die Göttin. So, wie Du jetzt bist.
Dieser Satz, den Veeresh seinen Schülern schenkte, möchte ich Dir auf meinem Block schenken.
Ich liebe Dich.
Burcado Ajad
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Und hier gehts zur Hölle. Feuriges PDF.
PS
Für den Privatgebrauch ist eine Hölle aus Papier ziemlich toll. Der Tanz auf dem Vulkan braucht keine Monitore.







„Ich habe mir angewöhnt,
bei meinen Handlungen
meinem Herzen zu folgen
und weder an Missbilligungen
noch an Folgen zu denken.“
Johann Wolfgang von Goethe
Fundstelle:
http://www.woerterfall.de/
Ein literarischer Briefwechsel.
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04.03.2009 um 16:22
Hallo Burkhardt,
Deine “Göttin der Schule” berührt in mir tatsächlich ein Tabu – nachdem ich einen Tag lang recht begeistert Deinen Blog gelesen habe, macht mir dieser Text echt Probleme. Das Lolita-Ding geht doch meist nicht in den Köpfen der Mädchen sondern in den Köpfen der alternden Männer ab.
Gruß
Serge
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04.03.2009 um 22:13
Lieber Serge,
mit dieser Kritik habe ich nicht gerechnet. Gefreut habe ich mich über den ersten Teil – das versteht sich fast von alleine.
Der Konflikt ist entweder das Bindeglied zwischen zwei Menschen – denn der Konflikt gehört für mich zum natürlichen Zusammenleben – oder wird zum Trennenden. Ich akzeptiere Dein Gefühl und Deine Einstellung.
Meine Fragen und meine Antwort, die ich zunächst an dieser Stelle verfassen wollte, wurden so lang, dass ich daraus einen eigenen Beitrag gemacht habe.
Ich freue mich auf eine Antwort von Dir auf die MESSAGE TO LOVE.
Bis bald
Burcado Ajad
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05.03.2009 um 22:12
Hallo Burkhardt,
ich verdränge anscheinend vieles; dass ich einst mitgeholfen habe, Dir den Unterschied zwischen den Geschlechtern klar zu machen, weiß ich gar nicht mehr – an den von Dir angesprochenen Lehrer erinnere ich mich aber jetzt wieder – auch an die Geschichte von Deinen Klassenkameradinnen, die eben diesen Lehrer mit Spickzetteln geärgert haben, die sie unter ihren superkurzen Miniröcken versteckt hatten und an seine Neigung zu kleinen Jungs.
Selbstverständlich sollst Du beim Thema Tabu auch über tabuisierte Dinge schreiben, darfst Dich dann aber nicht wundern, wenn Du damit nicht nur positive Assoziationen weckst. Mir sind in meinem Leben Frauen begegnet, die als Mädchen Erlebnisse hatten, bei denen sie erst dachten, sie hätten die Situation unter ihrer Kontrolle. dann aber doch extrem unter Missbrauchserlebnissen gelitten haben. Und Missbrauch kann schon weit vor der sexuellen Handlung beginnen. Wie Du richtig sagst: es geht um Macht. Und ja, Deinen Klassenkameradinnen damals und Deine Göttin der Schule jetzt schaff(t)en es, Macht auszuüben statt missbraucht zu werden.
Unsere Kinder wuchsen und wachsen hoffentlich mit sehr viel weniger sexuellen Tabus auf als wir damals. Den Grad unserer Verklemmtheit mit 14-15 Jahren und die “Verrenkungen”, die wir nötig hatten, als die Sexualität begann, sich in uns zu rühren, will man ja auch niemanden gönnen. Und hoffentlich können sie ihre Sexualität unter Ihresgleichen frei entfalten.
So und jetzt lasse ich mich lieber wieder von den anderen Einträgen Deines Blogs lustvoll anregen und unterhalten!
Ich grüße Dich
PS:ich habe Deinen Blog bereits weiterempfohlen, Du hast weitere gespannte Leser!
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06.03.2009 um 15:22
Lieber Serge,
ein Stein ist mir von Herzen gefallen, als ich Deine Zeilen las. Ehrlichkeit ist so mutig, so befreiend.
Was ich besonders faszinierend finde: Dass die freundschaftliche Bindung unserer Jugend einen neuen Weg findet.
Danke fürs Verbinden.
Liebe Grüße
Burcado Ajad
PS
Deine Arbeit mag ich. Hast Du auch einen Blog dazu?
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06.03.2009 um 17:56
statt einem Blog ein Hinweis auf die wundervolle Homepage meiner Lieblingsradiosendung “Pop’s tönende Wunderwelt” (die ich schon seit 20 Jahren so gut wie jeden Sonntag abends um 22:00 Uhr höre und der ich zahllose wunderbare Liebesnächte mit meiner Frau verdanke) für Dich und Deine Leser:
http://www.popwelt.de – das ist schon alles, schon stolpert man heinein in die Wunderwelt
Burkhardt: vor fast 40 Jahren hast Du ganz wunderbare Sonnenaufgangfotos mit einem gemeinsamen Freund und mir an den “Froschteichen” gemacht. Hast Du die noch?
zurück zur Business-Wellness: der Inhalt meines Angebotes ist gut, der Name ist schlecht. Wer nennt mir einen besseren? Vorher gibt es keinen Blog!
Und denke dran:
Noch tröpfelt es nur aus der Quelle,
bald legst Du sie frei und sie wird sprudeln.
Du erhältst Energie im Überfluss,
die Quelle wird niemals versiegen.
Erlebe eine anregende Reise zu den
in Dir sprudelnden Energiequellen!
Schöpfe Kraft aus der unendlichen
und in jedem Menschen schlummernden Lebensfreude!
Höre auf Deinen Körper!
Denn Dein Körper irrt nicht.
*
09.03.2009 um 18:04
Lieber Serge,
Künstler sind manchmal sehr abgedreht. 1994 habe ich mehrere tausend Negative aus der journalistischen Zeit für immer und ewig vernichtet. Trennung von der funktionalistischen Fotografie. Öffnung für die Kunst.
2004 dann alle alten Dias. Weggegeben, um aufzuräumen. Kein Platz in der neuen Wohnung. Und: Die alten bilder waren ein Anker zu schmerzhaften Zeiten. Kein Anker, das Schiff legt ab. Das Schiff braucht keine alten Bilder.
Für mein altes Ego, ProtzMotz, Schade. Aber wenn ich richtig kombiniere, ist das Bild, sind die Bilder in Deinem Innersten. Und ich glaube, nein, ich weiß, dass die inneren Bilder viel, viel stärker, intensiver sind.
Oder? Wie wäre es mit einer Zeitreise? 1970 vielleicht? In den Woodstock-Film?
Was viel besser ist, wenn wir Zeitreisen können: Wir fliegen gleich nach Woodstock. Wenn ich zu spät nach Hause komme, gibt es keinen Terror mehr.
Love
Burcado Ajad
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10.03.2009 um 1:04
Lieber Serge,
ich weiß so wenig von anderen Menschen, und ich glaube, obwohl wir eine wichtige Zeit miteinander verbrachten, dass wir sehr wenig voneinander gewusst haben.
Das emotionale Band war aus heutiger Sicht ein dünner Faden, der sich im Alltag von Erlebnis zu Erlebnis zu einem stärkeren Faden spann.
Doch Andreas und Johannes sind fiktive Gestalten, die niemals gelebt haben. Kunst erschafft neu, bringt viele Puzzleteile und Impulse zusammen; ein literarisches Damals und eine literarische Zukunft fließen an der Tastatur in ein neues Hier und Jetzt. All das, was meine Protagonisten erleben, schreibe ich aus Liebe; nicht aus Hass.
All das, was ich selbst erlebt habe, ist nicht mehr in mir. In den vergangenen Tagen habe ich aus Lust am Sein geschrieben, aus Freude an der Liebe, aus der Kraft, die das Wissen mit sich bringt, geschaffene Kunst (und gelebtes Leben) mit anderen Menschen zu teilen.
Egal, wie schmerzhaft die eine oder andere Geschichte sein mag, was löst sie in Dir aus, was sind Deine Knöpfe, die Hass in Dir auslösen? Durch wessen Hölle gehst Du, wenn Du schreibst, dass Du mit mir durch die Hölle gehst?
Meine Hölle gibt es nicht mehr, und wenn es je wieder eine geben sollte, dann liebe ich sie, weil sie ein Sprungbrett in die spirituelle Liebe ist.
Einmal die Spur aufgenommen, wird es von Mal zu Mal leichter, ein Hauch von Lotus zu sein.
Ich muss nicht mehr vor Schmerz schreien; manchmal flossen beim Schreiben die Tränen, manchmal flossen sie in der “Quantum Light Breath”, manchmal dann, wenn ich etwas völlig Anderes gemacht habe.
Ich bin ich. Und so wie ich bin, braucht kein Mensch mit mir durch die alte Hölle zu gehen. Sie gibt es nicht mehr.
In Liebe
Burcado Ajad