sport-und-yoga_bearbeitet-1Schulsport der sechziger und siebziger Jahre war ein Gräuel. Ab einem bestimmten Alter erfreuten mich zwar die Mädels, als ihre Brüste zu wachsen anfingen und sich schöne Formen unter den – sonst nicht so beliebten – blauen Sporthemden abzeichneten. Irgendwie hatte der Sportunterricht einen ausgeprägten militärischen Charakter; dumm und lieblos, Bundesjugendspiele orientiert, einfach sinnlos.

Ich ging gerne spazieren, mochte das Wandern und das Schwimmen. Mir gefielen Fahrradtouren. Manchmal strengte ich mich sogar an, machte mein Freischwimmen, weil mich eine Tafel Schokolade erwartete. Mein Ehrgeiz ließ mich Erster bei einem 20-Kilometer-Radrennen werden. Doch kein einziger Lehrer, weder der Sportlehrer oder der Biologielehrer, vermochte mir verständlich zu machen, wie sinnvoll gute Übungen für den Körper sind.

Erst 1990 kam ich auf den Gedanken, Yoga machen zu wollen. Ich erinnerte mich an eine gute Freundin, die sehr sexy aussah, als sie Hatha-Yoga ausübte. Und sie hatte eine gute Ausstrahlung, währenddessen und danach. Aus dieser Zeit hatte ich ein Buch über Yoga, allerdings erschien es mir zu westlich, der indische Ursprung war verloren gegangen.

Ich entschied mich für einen „Non-Guru“-Guru-Weg. Selvarajan Yesudian, der für mich der Lehrer (Guru) wurde, hatte zusammen mit Elisabeth Haich ein Buch verfasst, dass mich auf eine sehr gute Weise in den Hatha-Yoga einführte. Mein geliebter Yoga-Meister, den ich nie persönlich kennen gelernt habe, hat die Übungen in Wort und Bild sehr genau erklärt. Außerdem gab er wichtige Hinweise, wie man zu Hause ohne Gefahren für das leibliche Wohl alleine Yoga lernen kann.

Da ich Abwechslung liebe, genoss ich das Halbjahresprogramm mit wöchentlich neuen Übungsreihen. Selbst nach fast zwanzig Jahren liegt mir das Buch immer noch am Herzen.

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Ein Gedanke zu “Hatha-Yoga für Autodidakten

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