Janto Hayen war siebzehn Jahre alt, als er zum ersten Mal Sex in seinem Leben hatte, vorausgesetzt, wir trennen das Küssen, das leidenschaftliche Umarmen und das erotische Tanzen von dem, was herkömmlich als Sex verstanden wird. Und lassen die Selbstliebe aus dem Spiel, vorerst, weil sie ja schon lange vorher praktiziert wurde. Genüsslich, aber schuldbesetzt. Janto ist ein Mensch, der nicht wirklich lebt; er ist eine der Hauptfiguren einer Novelle, die in diesen Tagen entsteht. Doch wie weit darf der Autor gehen, wenn er sich Themen nähert, die immer noch in der Gesellschaft weitgehend tabuisiert sind?

Janto stellte sich 1971 nicht die Frage, ob er Sex haben durfte; er tat es einfach, weil sein Verlangen stärker war als alles andere, was ihn einschränken sollte. Eines Nachts öffnete er die Tür zu dem Zimmer einer jungen Frau, die schon eingeschlafen war. Achtunddreißig Jahre danach wird er mit den Folgen seiner Handlungen konfrontiert. Miriam, seine Tochter, tritt in sein Leben ein, um ihn kennenzulernen und um ihn zu ihrem wirklichen Vater zu machen. Beide sind leidenschaftliche Persönlichkeiten, gehen verantwortlich mit ihrem Leben um und gehen dennoch einen Weg der Heilung, den sie als einzigartig empfinden, der jedoch mit vielen Tabus besetzt ist.

Janto erzählt über sich und seine jugendliche Sexualität, genau wie es alle anderen Menschen aus der Novelle tun, um über sich selbst, über die grundlegenden Fragen und Verbote einer restriktiven Gesellschaft Klarheit zu erlangen. Doch wieweit darf ein Jugendlicher heute über sich selbst öffentlich nachdenken, auch, wenn er schon längst ein erwachsener Mann geworden ist? Wieweit darf ein Autor die Arbeit einer Mysterienschule beschreiben, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen? Wenn sich ein Schriftsteller einem Thema widmet, so ist es zunächst ein konkretes Thema, das viele Menschen betrifft und erst dann, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, um das zu benennen, was tabuisiert ist, schreibt er das, was zu sagen ist, und tritt in die Fußstapfen von Anais Nin und Vladimir Nabokov.

Damit das gelingt, und den Formalien Genüge getan wird, habe ich heute einen neuen Blog kreiert, der mir die Freiheit einer literarischen Mysterienschule gibt. Wenn Du Lust und Interesse hast, mir zu folgen – ich habe den Blog „Nouvelles de Radha“ genannt, dann wirst Du zunächst ins Foyer gelangen, indem Du mit einem Klick bestätigen kannst, dass Du meine Geschichten lesen willst.

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Ob Du wirklich auf diese Seiten kommen willst, ist Deine Entscheidung. Doch Du kannst es fühlen, ob es richtig für Dich ist, diesen Schritt ins Ungewisse zu tun. Erotisches Prickeln, das ist es nur zum Teil, worum es sich in dieser Novelle dreht; mehr um die Tabus, die formuliert und ausgesprochen werden müssen, wenn wir Menschen ein angstfreies und erfülltes Leben miteinander leben wollen. Ist es für Dich der richtige Zeitpunkt, um alte Wunden anzuschauen?

Was brauchen wir, um ganz zu werden, was brauchen wir an Liebe und Heilung, um leben zu können? Das sind die Grundfragen, mit denen sich Miriam und Janto auf den Weg machen.

PS

Ich habe die Göttin Radha vor zwanzig Jahren in dem Haindl-Tarot kennen und lieben gelernt. Radha ist für mich die Verkörperung einer ewig jungen Frau, die Lust am Leben und Lust an der Sexualität hat. Sie ist für mich Inbegriff göttlicher Liebe.

Novellen

http://nouvelles-de-radha.blogspot.com

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