Als mich meine liebe Reikimeisterin zum dritten Mal sah, sagte sie zu mir, „Deine Kanäle sind schon sehr weit geöffnet; all das, was Du brauchst, ist eine Einweihung in Reiki.“ Mein Ego schüttelte sich vor Lachen. Kommt da doch tatsächlich ein Mensch in mein Leben, bezeichnet sich als Meisterin und als Lehrerin, aber ist tausend Meilen von Erleuchtung entfernt. Was sollte ich mit diesem wunderbaren Wesen machen?

Meine Einweihung war dennoch ganz nett. Zu zweit kreierten wir einen wunderschönen Abend – und hinterher eine wunderschöne Nacht. Für meine Einweihung hatte meine Freundin eine Fantasiereise von Martins Siems herausgesucht – alleine seine Stimme war so schön erotisch, dass ich mich von Reiki magisch angezogen fühlte.

Es ist schon ein komisches Gefühl, auf einem Hocker zu sitzen und ein anderes Wesen macht komische Spirenzchen um Dich herum. Ich hätte ein Video davon machen sollen; ich glaube, wir würden zusammen eine Menge Spaß haben. Dann bekam ich mein Literaturpaket in die Hände gedrückt, vielleicht war ja was Nettes dabei – aber ich fand es stinklangweilig. So ist das, wenn ein Mensch wie ich einen Meister hat, der ein Meister aller Meister ist. Trotz allem Respekt meiner Reikimeisterin gegenüber hatte ich nur einen Meister im Herzen – meinen Freund Osho.

Irgendwann kam die zweite Einweihung drei Monate später. Wieder wedelte sie nach ein paar wichtigen Runden (der Ausbildung) vor meinen Augen, an meinem Hinterkopf … and so on. Hinterher kam die Frage: „Hast Du was gespürt?“ Nein, so im konkreten Sinne schon, doch nicht im weitesten Sinn. Und damit wollte ich es belassen, hätte es nicht ein paar interessante Erfahrungen gegeben.

Ich hatte Nierensteine. Sogar mit technischen Beweisfotos. Nach vier aufeinanderfolgenden Reikisessions, vielem Gehopse, endlosem Treppensteigen und vielen Flaschen mit warmen Weissbier ging ich wieder zur Ärztin. Nach einer halben Stunde war ich glücklich und die gute Frau war fassungslos. Wo waren all die Steine hin?

Es gab keine wissenschaftliche Untersuchung über den Vorfall; und keiner weiß, waren es die Heilenden Hände oder das Gehopse oder das warme Bier? Zwei weitere Vorfälle, die ich selbst nicht verstehen konnte, machten mir deutlich, bei Reiki passiert etwas. Drei Jahre später war ich im Krankenhaus, um einen Gallenstein operativ entfernen zu lassen. Ich hatte viel zu lange gewartet, und all das schulmedizinische und alternative Wissen, das mir zur Verfügung stand, konnte mir nicht helfen. Auch Reiki nicht. Allerdings habe ich meinen Stein alleine „behandelt“ – ohne meine liebe Reikifreundin.

Das war also ein wichtige Erfahrung, die mich lehrte, in unterschiedlichen Bereichen zu kommunizieren – und auch eine Operation zu akzeptieren. Ich erlebte Schulmediziner, die Fehler machten, ich erlebte Heilpraktiker, die Fehler machten. Mir blieb nur übrig, allen zu verzeihen, denn wir alle zusammen wussten es nicht besser.

Erst nach der OP erfuhr ich von anderen Möglichkeiten aus dem AYURVEDA und der TIBETISCHEN MEDIZIN, aber da war mein Stein schon längst in meinem Museum und ich war dreimal gekreuzigt worden. Aber alles bekümmerte mich wenig; die Hauptsache war, am Leben geblieben zu sein und meinen literarischen Weg zu bahnen.

Auf einmal wurde ich ein Schriftsteller, der unermüdlich schrieb. Eine ganz lange Kurzgeschichte mit dem Titel TABU. Beispielsweise. Eine Novelle – GESCHICHTEN AUS DER HÖLLE. Ich schrieb, obwohl es mir nicht passte, dann aufzustehen, wann es mein Höheres Selbst wollte.

Keiner kann schließlich sagen, warum ich mich wirklich mit Reiki anfreundete. Es kam so, vor allem nach zwei dramatischen Erlebnissen im vergangenen Jahr. Ich durfte zwei Menschen in Reiki einweihen – und danach war ich kaputt. Wochenlang. Aber alle Beteiligten konnten sehen, dass etwas Elementares passiert war. Es war Liebe, die sich zwischen uns manifestierte.

Anschließend feierte ich meine spirituelle Pubertät. Böser, böser Osho. Alles Gossips, aber als Journalist lernst Du es, Gossips zu verbreiten, ohne dabei gewesen zu sein. Und schließlich, nachdem ich mich monatelang über meinen Gottvater negativ ausgelassen hatte, kamen mir die Tränen, als ich mich daran erinnerte, welche Rolle Osho in meinem Leben gespielt hatte.

Oshos Weg und mein Weg mit Osho – das ist etwas, was ich gerne gemacht habe. Schritt für Schritt habe ich mich durchgearbeitet – durch das Leben, durch mein Leben. Kundalini-Meditation. Welche eine Power, welch eine Tiefe. Ohne Reikimeister. Ohne Einweihung. Nach ein paar Jahren hatte ich meine Alkoholabhängigkeit und meine Zigarettensucht überwunden – ohne Reiki. Auf dem Oshoweg passiert so etwas – en passant. Osho ist halt der Meister aller Meister.

Reiki in Selbstbehandlungen war eine Qual für mich. Ich bin schon als Kind immer quirlig gewesen, wieso sollte ich mich auf einmal einbetonieren – gedanklich? Also habe ich mir Mühe gegeben; ich habe es getan, weil ich es innerlich tun musste. Wegen der Reikiideologie, wegen der Reikivorschriften. Hat mir gut getan, vielleicht und habe nicht dabei gelacht. Der arme Kerl war ganz außer sich. Aber ich habe dennoch etwas gelernt. Als Reikiobermacker, das habe ich mir vorgenommen, wollte ich kein Business damit aufbauen. Und erst recht nicht den Nürnberger Trichter ansetzen.

Es hat seine Zeit gedauert, bis sich ein neues Reiki entwickelt hat. Aber das war schon zu der sogenannten Meisterweihe klar – ich würde Tantrareiki kreieren. Mit dieser Klarheit machte ich mich auf den Weg, ohne zu wissen, wie es geht.

Damals entdeckte ich ein paar Fakes, die das Konzept von Tantrareiki durch den Kakao zogen, aber mir hat es viel Freude bereitet, eine völlig neue Reikiwelt zu kreieren. Dieses Reiki ist lustvoll, warm und vitalisierend. TantricReiki ist eine Reiki-Revolution. Du kannst es jederzeit ausprobieren – und kreierst Deine Erfahrung.

Reikimeister – das ist ohnehin nur ein Begriff, der das Ego poliert. Wir gehen durch das Leben. Erleuchtet oder nicht; ich gehe, ich lache, ich tanze, ich kuschle.

Vergiß alles über Reikimeister. Versetze Dich selbst in die Lage, Dein Potential zu verwirklichen. Du schaffst das schon.

Love

Burcado Ajad

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TantricReiki

Deine Selbsteinweihung

Level Zero – Der Narr

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TantricReiki 2

Initiation Of The Inner Youngster

Level One – Der Magier | Die Magierin

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Postscript

Lass Dich von Deiner Intuition leiten. Du benötigst kein festgelegtes Schema. Du kannst neugierig sein, Dich durchklicken – und dort, wo Du einen starken Impuls spürst, zu verweilen, und es auszuprobieren – tue es. Natürlich hat das Konzept einen Sinn. Wenn Du mir vertraust, können wir Zen miteinander spielen. Du beginnst bei Level One, arbeitest Dich in der linearen Abfolge von 1 bis 4 durch, nutzt 5 Kundalini-Dance-Reiki für eine bewegte Morgenmeditation,wenn Du Zeit hast.

Mischen würde ich diese beiden Level nicht mit dem Prozess der Kundalini-Meditation und der Dynamischen Meditation von Osho. Sie benötigen ungefähr drei bis fünf Wochen; oder solange, bis Du sie wie eine Orange ausgepresst hast und Du keinen Bock mehr auf sie hast. Auch die Folgezeit von etwa ein, zwei, vielleicht auch drei Monaten nutze locker – und frei von Reiki. Das ist wie eine Einwirkungszeit; Dein Körper und Deine Psyche verändern sich in der Stille, ohne Dein Zutun.

Oshos Meditationstechniken sind so faszinierend, tiefgreifend und powernd, dass ich selbst nichts anderes in einem Zeitraum von einem halben Jahr benötigt habe, nichts anderes haben wollte (außer Hatha-Yoga, Tarot oder I-Ging und tantrische Events) und auch wirklich nichts anderes ersehnte. Die Entwicklung mit Kundalini oder Dynamischer ist ein Lebensfest an sich; gönne Dir diese liebevolle und bewegende Zeit, um zu fühlen, wie Du Dich in Deiner Zeit veränderst. Reiki würde Dich dann wahrscheinlich verwirren.

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Vairaumati

Paul Gauguin

Common Sense – Wikipedia

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