AUS DEM LEXIKON DER BEFREIUNG

Schule, die

Definition

Die Schule ist ein Primärgefängnis der dunklen Mächte; sie fungiert mit unterschiedlichen Zeit- und Raumdimensionen.

Anmerkungen

Sowohl das räumliche als auch das zeitliche Gefängnis werden als Schule bezeichnet, um den Insassen, seine Freunde und seine Verwandte über den relativen und absoluten Freiheitsentzug hinwegzutäuschen. [siehe auch: Künstliches Maya]

Die Gefängnisaufseher werden als Lehrer bezeichnet, der Gefängnisdirektor wird Rektor, Direktor oder Schulleiter genannt.

Die Inhalte der Schule dienen der vollkommenen Erhaltung der dunklen Mächte, die Schüler werden für die Dienste der Herrschenden hinreichend qualifiziert sowie notwendigerweise für die Aufrechterhaltung der Macht psychisch konditioniert.

Der Machtbereich der Gefängnisschule erstreckt sich über das gesamte Zeitgefüge eines Tages, einer Woche, eines Halbjahres und eines kalendarischen Jahres.

Die Hauptzelle des Gefängnisses heißt ebenfalls Schule, die Nebensektionen erhalten die Bezeichnung Klassenzimmer, die unsichtbaren Sektionen sind Hausaufgaben.

Der primäre Gefängnisaufenthalt ist staatlich geregelt, der Beginn wird in der Regel in die frühen Morgenstunden gelegt, das Ende spät nach Auftauchen des natürlichen Hungers oder in die Nachmittagsstunden. [siehe auch: Künstliche Steuerung von Nahrungsaufnahme]

Der sekundäre Einflußbereich erstreckt sich auf den gesamten Nachmittag, gegebenenfalls in den frühen Abend, zuweilen bis in die späte Nacht. [siehe auch: Künstliche Steuerung natürlicher Bedürfnisse]

Der tertiäre Einflußbereich arbeitet mit der Vereinnahmung der Nacht, der Morgenstunden und der Frühstückszeit, um gezielte psychische Manipulationen mit langfristiger Tiefenwirkung vornehmen zu können.

Das Gruppenwesen Mensch, das schon lange seines Stammeslebens beraubt ist, wird weitgehend einem natürlichen Dorf- oder Nachbarschaftsleben entfremdet.

Der permanente Leistungsdruck über Noten, Klassenarbeiten und Zeugnissen führt zu Lebensängsten, sado-masochistischen, cholerischen oder hysterischen Charakterzügen. Insgesamt dienen alle Maßnahmen zur Erschaffung einer atomisierbaren, steuerbaren Persönlichkeit im Sinne eines menschlichen Leistungsroboters.

Erwünschte Nebenwirkung wie Gewalt oder Gewaltbereitschaft sind die kalkulierbaren Reaktionen von Freiheitsentzug, begünstigt durch strenge Reglementierungen, die den Aufenthalt und die Bewegung in natürlichen Lebensräumen untersagen oder verhindern. Der Gefängnishof sollte in der Regel asphaltiert sein.

Sonne, frische Luft und Bewegung, Entfaltung der natürlichen Sexualität und kollektives Gemeinschaftsleben – feindliches Potential der dunklen Mächte – dürfen den Schüler nicht erreichen; es sei denn, daß es für seine Verwendung als menschlicher Roboter notwendig sein könnte.

Als Hilfsaufseher der Gefängnisinsassen fungieren Eltern als auch sogenannte Nachhilfelehrer.

Gegen das Halten von Lieblingsschülern ist nichts einzuwenden [siehe auch Elitebewußtsein, Steuerung von Unterwürfigkeit].

Äußerst umstritten ist der Umgang mit sexuellen Lustsklaven, unabhängig des Geschlechts, auch wenn es in der Regel weitgehend toleriert werden kann.

Grundsätzlich wird das Kind in seiner Kindhaftigkeit zerstört, der Jugendliche von einem selbstbestimmten Leben abgehalten.

Talente und Fähigkeiten werden, wenn nicht funktionalisierbar, absolut unterdrückt, das Erkennen der Lebensaufgabe wird unmöglich gemacht. [siehe künstliche Steuerung der linken und rechten Hirnsphäre]

Die Zerstörung und Unterdrückung eines freien und sexuell selbstbestimmten Lebens wird durch permanente Entfremdung als auch zeitliche Anwesenheitspflicht reglementiert. Aus natürlichen und gleichberechtigten Subjekt-Subjekt-Beziehungen werden künstliche Objekt-Objekt-Beziehungen, die freundschaftliche Verbindungen schon im Ansatz verhindern. [siehe auch Ehe, Prostitution]

Die Einheit von Kirche und Staat wird geleugnet, arbeitet jedoch sichtbar Hand in Hand, um Selbsterkenntnis und spirituelle Entwicklung zu verhindern.

Demokratisches Zusammenleben wird erfolgreich verhindert. Instrumentarien der kreativen Kommunikation wie Redekreise werden durch sogenannte Aussprachen ersetzt oder geschickt okkupiert.

Alle möglichen Freiheitsideale, Utopien und Visionen werden im Ansatz als illusorisch bezeichnet. Individuelles Entwicklungspotential, Selbstverwirklichungsgedanken und Selbsterfahrungsprozesse werden konsequent abgewertet und der Lächerlichkeit preisgegeben.

Auf geschlossene Fensterfronten sind zu achten. Sieben Mal in frischer Luft tief ein- und auszuatmen reicht aus, um eine Verbindung mit Spirit, dem Großen Geheimnis herzustellen.

Fazit:

Das Gefängnis Schule soll den Menschen abhalten, sich selbst zu verwirklichen und solidarische Prozesse mit anderen Lebewesen verhindern.

Aus MAYA, Tammos Tagebuch

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Ein Gedanke zu “Künstliches Maya

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