Richard ist ein junger Mann, gewiß kein Streber, aber ein Mensch mit einem scharfen Verstand. Nach seinem Berufswunsch kurz vor dem Abitur befragt, antwortet er lapidar: „Millionär. Oder Gewerkschaftsfunktionär.“

Eines Tages hebt er zu Beginn des Geschichtsunterrichts den linken Arm; den linken, weil er es verabscheut, den rechten Arm zu heben, und stellt dem Lehrer die Frage: „Ist ein Fall bekannt, daß ein Politiker ein Unternehmen, sei es als Einzelperson, als Unternehmensgruppe oder Monopol bestochen hat?“

Als der Lehrer verneint, versucht Richard ernst zu werden, bevor er die zweite Frage stellt. „Kann ich aus der Antwort schließen, daß Politiker ehrliche Menschen sind?“

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