Die eine oder andere sonderbare Geschichte … reizt einen wissbegierigen Verstand dazu, ein Geheimnis erforschen und lösen zu wollen oder doch zumindest ein paar sachdienliche Fakten aufzustöbern und beizutragen.

Und wieder beginnt eine dieser unseligen „Nachforschungen“, die im allgemeinen nicht viel weiter führen als bis zu einer Diskussion mit einem interessierten Freund, ein paar unbeantworteten brieflichen Anfragen oder einigen telefonischen Erkundigungen, die zu nichts führen – außer zu einer hohen Telefonrechnung.

Doch gelegentlich, ganz selten, lässt das Schicksal den Wissensdurstigen über ein paar Fakten stolpern, die sich fast ohne Anstrengung zu den ersten Gliedern einer Kette formen lassen und zu einer viel phantastischeren Geschichte führen, als er sich zu Beginn seiner Nachforschungen hätte träumen lassen.

Charles Berlitz – William L. Moore
Das Philadelphia-Experiment
1979/1994

Im Laufe meines Lebens habe ich gelernt, eine Sache ganz zu machen. Es gibt für mich das Thema Chemtrails – oder wertungsfrei ausgedrückt – es gibt für mich die Spuren am Himmel, die ich selbst als unnatürlich einschätze. Ich will wissen, was in meinem Leben geschieht. Doch wie komme ich zum objektiven Wissen?

Ich will keine Meinung haben. Meinungen oder Ansichten sind Begriffe, die verdeutlichen, dass es sich um einen Glaubensbereich handelt. Es dreht sich für mich nur um Fakten und um bewiesene Hintergründe. Die Autoren des Buches Chemtrails –  Christian Haderer und Peter Hiess – sprechen deutlich von Indizienbeweisen. Doch selbst die beiden zitieren aus Quellen, die ich heute eindeutig der rechten politischen oder der rechten Esoterikszene zu ordnen kann.

Es handelt sich also um das Forschen, um das Erbringen von wissenschaftlichen Beweisen. Nach zwei Jahren Recherche weiß ich, wie zeitintensiv das Thema ist. Immer wieder finde ich Seiten im Internet, die nicht auf eigenem Denken und Recherchieren beruhen, sondern die nur Ansichten duplizieren. Bei den Ängsten um die eigene Gesundheit und die Gesundheit der Kinder ist das sicherlich verständlich.

Das reicht mir aber nicht mehr vor dem Hintergrund von Machtmissbrauch. Mir ist es wichtiger denn je, zu einer wirklichen Informationsquelle vorzudringen. Ich bin noch nie ein Verlautbarungsjournalist gewesen und ich will es auch nie werden.

Alleine lassen sich die Recherchearbeiten nicht durchführen. Aus meiner Sicht ist es notwendig, ein Rechercheteam zusammenzustellen. Mit von der Partie müssten sein: ein Biologe, ein Chemiker, ein Arzt, ein Heilpraktiker, ein Tiermediziner, ein Agrarwissenschaftler, ein Journalist und ein Wetterfrosch (weiblich und männlich natürlich, versteht sich).

Dabei kommt es nicht darauf an, ob jemand eine Meinung hat oder nicht, sondern ob der einzelne Mensch das Thema „Spuren am Himmel“ wissenschaftlich klären will. Eine Gruppe, die sich ehrlichen Herzens aufmacht, um zu forschen, wird mehr Klärung bringen als das Aufsuchen von hunderttausend Seiten im Internet, die wahrscheinlich – aus der Sicht von Quellenforschung – nur auf zwei oder drei wirklichen Quellen beruhen.

(Dabei ist für mich nicht klar, ob diese Quellen Information oder Des-Information betreiben).

Die Wahrnehmungsebene – die Spuren am Himmel – bleibt unbestritten. Auch die Häufung von zahlreichen Krankheiten unter Menschen, Tieren und Pflanzen sehe ich als ernsthaftes Phänomen an. Ich kann jedoch nur dann journalistisch und wissenschaftlich korrekte Schlussfolgerungen ziehen, wenn es sich um Erkenntnisse handelt.

Recherche ist mehr als hilfloses – oder agitatorisches – Foto-klick und Klack. Recherche ist eine gewissenhafte Arbeit. Mir selbst sind seit dieser Woche Indizienbeweise zu wenig. Wahrnehmung muss durch Wissen erweitert werden.

Ich wünsche mir für meine Region, dass wir friedlich und würdevoll miteinander klären, wie wir in Liebe und Frieden in einer gesunden Umwelt leben können.

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